Donnerstag, 22. Oktober 2015

Begabte Kinder und Naturwissenschaften zu Hause: so geht es!

Speziell für Eltern habe ich einfache Versuche entwickelt, die sie mit ihren Kindern zu Hause durchführen können. Dies ist ein Angebot besonders für Eltern von unausgelasteten Kindern oder aber für lange Winternachmittage!


Meine sehr positiven Erfahrungen mit dem Experimentieren bei den Spielenachmittagen in der Elterngruppe Laatzen der Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V. fließen mit ein. http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Laatzen/Nachrichten/Das-Gehirn-auf-Tour-bringen

http://www.myheimat.de/laatzen/ratgeber/dghk-spielenachmittag-fuer-hochbegabte-kinder-d2667534.html
Zuletzt haben wir über kleinste Teilchen und ihre Darstellung im Modell philosophiert: Vier- bis Achtjährige und ich. Das geht (mit Hochbegabten)!

Aktuell gibt es ein spezielles Angebot: seit heute für 2,99 Euro! 
Direkt hier auf den Link klicken, bestellen und in ein paar Minuten schmökern und am besten gleich ein kleines Experiment mit den Haushaltschemikalien durchführen:

http://www.amazon.de/Brausewetters-naturwissenschaftliche-Begabungsf%C3%B6rderung-K%C3%BCchenchemie-ebook/dp/B016EBUPKS

Jetzt zurückgreifen und bestellen und viel Spaß haben!

Mittwoch, 23. September 2015

Neue Bücher zur naturwissenschaftlichen Begabungsförderung: auch zu Hause!

Ich entwickle gerade einige E-Books zur naturwissenschaftlichen Begabungsförderung von Geburt bis zur Hochschule. Band 1 und 2 sind auf Englisch:

Band 2 beschäftigt sich mit Naturwissenschaften im Kindergartenalter, ist also auch für Zuhause interessant. Er ist bereits bei Amazon erschienen http://www.amazon.de/Brausewetter-Preschool-Science-Curriculum-Curricula-ebook/dp/B013J8DYPC

Band 1 ist gerade in Arbeit und beschäftigt sich mit Möglichkeiten, naturwissenschaftliche Erfahrungen und Talente bei Unterdreijährigen zu fördern. Er wird ebenfalls bei Amazon erhältlich sein.

Speziell für Eltern entwickle ich zurzeit einfache Versuche, die sie mit ihren Kindern durchführen können. Dies ist ein Angebot besonders für Eltern von unausgelasteten Kindern oder aber für die Zeit der Herbstferien. Meine Erfahrungen mit dem Experimentieren bei den Spielenachmittagen in der Elterngruppe Laatzen der Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V. fließen mit ein. http://www.myheimat.de/laatzen/ratgeber/dghk-spielenachmittag-fuer-hochbegabte-kinder-d2667534.html
Dieses E-Book ist auf Deutsch und jetzt auch über Amazon erhältlich: http://www.amazon.de/Brausewetters-naturwissenschaftliche-Begabungsförderung-Küchenchemie-ebook/dp/B016EBUPKS

Für den Chemieunterricht in Klasse 5 arbeite ich an Differenzierungsmaterial inkl. unterschiedlichen Versuchen auf drei Niveaus, mit einem Niveau explizit für begabte Schüler. Band 1 zu "Stoffeigenschaften" erscheint im März 2016 im Auer Verlag, Band 2 zu "Stoffgemischen" voraussichtlich im Herbst 2016.

Samstag, 5. September 2015

Erfahrungen mit dem MINT-Bereich bei der World Conference des World Council for Gifted and Talented Children im August 2015 in Dänemark

Es war meine erste World Conference, ganz sicher aber nicht meine letzte!
Obwohl ich nur einen Tag anwesend war und selber einen Vortrag hielt, waren diese wenigen Stunden bereits sehr inspirierend.
Als erstes möchte ich Hans Henrik Knoop als invited speaker nennen, der in seinem Vortrag "Positive Psychology in Education: How fairness, well-being and performance are mutually depending aspects of future education" die positive Psychologie sehr gelungen mit Begabtenförderung verknüpfte. Sein Vortrag kann man sich hier ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=SUps5dYvQJw

Dann habe ich mir insbesondere Vorträge zur Begabtenförderung im MINT-Bereich angehört:

- Ann Gadzikowski sprach über "Girl Power STEM: Engaging Girls in Science, Technology, Engineering & Math". Hier gibt es weitere Informationen dazu: http://redleafpressblog.org/2015/08/26/how-to-engage-girls-in-science-technology-engineering-math/

- Von Bronwyn MacFarlane habe ich sogar zwei Vorträge genossen:
"Common Core State Standards and Gifted Education Models: Relationship Opportunities between Federal Education Initiatives with Gifted Education Models and Systems for Achieving Instructional Differentiation" zu amerikanischen Bildungsstandards und Begabtenförderung

und "World Language Teacher Perceptions toward High Ability Students and Differentiated Instruction in Advanced Placement Classrooms" zum Fremdsprachenlernen für hochbegabte Schüler.
Informationen dazu gibt es in ihrem sehr empfehlenswerten, neuen Buch: http://www.amazon.de/STEM-Education-High-Ability-Learners-Implementing-ebook/dp/B0130PI4OK

Neben weiteren interessanten Vorträgen durfte ich dann meinen Ansatz zur frühkindlichen, naturwissenschaftlichen Begabungsförderung vorstellen "Scientific Talent Promotion in the Early Years: The Season-Oriented Preschool Science Curriculum". Ausführliche Informationen dazu gibt es unter: http://www.amazon.de/Brausewetter-Preschool-Science-Curriculum-Curricula-ebook/dp/B013J8DYPC

Es war eine tolle Erfahrung für mich, danke an alle Beteiligten!

Freitag, 28. August 2015

Mein neuer Bestseller bei Amazon

Jetzt Bestseller Nummer 1 in "Curricula (engl.)" und "Vorschule & Kindergarten (engl.)" bei Amazon.de! Erhältlich unter http://www.amazon.de/The-Brausewetter-Preschool-Science-Curriculum-ebook/dp/B013J8DYPC/

Jetzt #1 New Release in School Curricula eBooks on Amazon.ca: "The Brausewetter Preschool Science Curriculum": www.amazon.ca/Brausewetter-Preschool-Science-Curriculum-Curricula-ebook/dp/B013J8DYPC/

Jetzt unter den Top 50 MINT-Büchern bei Amazon.com: "The Brausewetter Preschool Science Curriculum": http://www.amazon.com/Brausewetter-Preschool-Science-Curriculum-Curricula-ebook/dp/B013J8DYPC/ref=sr_1_41?s=books&ie=UTF8&qid=1440707768&sr=1-41&keywords=stem+education

Freitag, 7. August 2015

Mein erstes E-Book zu frühkindlicher Begabungsförderung in den Naturwissenschaften soeben erschienen

Soeben erschienen und herunterzuladen: mein erstes E-Book und zwar passend zu Thema und Gelegenheit auf Englisch!

Jetzt erhältlich unter
http://www.amazon.de/Brausewetter-Preschool-Science-Curriculum-scientific-ebook/dp/B013J8DYPC



In diesem Buch verrate ich Ihnen, was Spielen im Matsch mit naturwissenschaftlicher Begabungsförderung zu tun hat!
Der Ansatz des Brausewetter Preschool Science Curriculum baut auf den zwei Ausgangspunkten für Bildungsthemen im Elementarbereich auf:
• den Themen der Kinder und
• den ihnen von den Erwachsenen angebotenen strukturierten Aktivitäten.
Die Themen der Kinder werden beeinflusst von der natürlichen und der kulturellen Umwelt der Kinder. Die von den Erwachsenen angebotenen Aktivitäten haben die Förderung der naturwissenschaftlichen Grundbildung zum Ziel.
Das Brausewetter Preschool Science Curriculum identifiziert geeigente Themen und Angebote und ordnet sie den Jahreszeiten und Festen in Deutschland zu.
In diesem Buch erfahren Sie, wie Sie mit diesem Ansatz Naturwissenschaften im Jahreslauf mit den Kindern erfahren können und dabei ihre naturwissenschaftlichen Begabungen altersgerecht entdecken und fördern können.
Im Anhang finden sich die Versuchsanleitungen zu den beispielhaft vorgestellten Aktivitäten.

Informationen zum dazugehörigen Vortrag am 11.8.2015 auf der World Gifted Conference 2015 #WCGTC15 in Odense und meinem E-Book-Thema gibt es hier: natürlich auf Englisch!
http://brausewetter-science-education.blogspot.de/2015/05/scientific-talent-promotion-in-early.html [7/27/2015]

Montag, 27. Juli 2015

Mein erstes E-Book erscheint zu frühkindlicher Begabungsförderung in den Naturwissenschaften

In den nächsten Tagen erscheint mein erstes E-Book und zwar passend zu Thema und Gelegenheit auf Englisch!


Vorabinformationen zu meinem Vortrag und dem dazugehörigen E-Book-Thema gibt es hier: natürlich auf Englisch!
http://brausewetter-science-education.blogspot.de/2015/05/scientific-talent-promotion-in-early.html [7/27/2015]

Montag, 20. Juli 2015

Chemie im Sandkasten - Naturwissenschaftliche Begabungsförderung im Kindergarten

Seitdem naturwissenschaftliche Grundbildung einen wichtigen Stellenwert hat, Deutschland in internationalen Schulleistungsstudien auch in den Naturwissenschaften schlecht abgeschnitten hat und wir einen Fachkräftemangel in den Natur- und Ingenieurswissenschaften zu verzeichnen haben, steht die frühe naturwissenschaftliche Bildung im Kindergarten ganz oben auf der Agenda.

Trotz der bis dato unzureichenden Ausbildung der pädagogischen Fachkräfte im Bereich naturwissenschaftliche Frühbildung hielten in den letzten Jahren verstärkt weiße Kittel und Schutzbrillen Einzug in die Kindertagesstätten, und wurden meist begeistert von den Kindern angenommen. Sie spielen halt gerne Rollenspiele! Und hier wurde das Repertoire durch neue Requisiten doch deutlich erweitert: einmal Forscher sein!

Derweil stritten sich die Profis im universitären Bereich um Selbstbildung und Ko-Konstruktion, oder auf den Punkt gebracht: wieviel Erwachsener darf´s denn sein?
Sehr böse formuliert erlaubt die Selbstbildung die Erfüllung zweier politischer Aufgaben: die Steigerung der Qualität der frühkindlichen Bildung (die Kinder bilden sich ja selbst) und die Einhaltung der Schuldenbremse (wenn sich die Kinder selber bilden, braucht es ja weniger pädagogisches Personal in den KiTas).
Wie gesagt, dass war jetzt sehr böse (denn natürlich bedarf auch Selbstbildung der Anwesenheit von Fachpersonal, allein zur Beobachtung der Aktivitäten der Kinder und zur Vorbereitung der Umgebung, in der sich die Kinder dann selbst bilden können).

Mir persönlich ist ja immer noch der Ansatz von Laewen und Andres am liebsten, die auch den Erwachsenen ihren Teil des Spaßes und der Verantwortung überlassen: auch wenn sich die Kinder selber bilden, die Erwachsenen erziehen: so heißt ja schon der Beruf von einem großen Teil der pädagogischen Fachkräfte "staatlich anerkannter Erzieher / staatlich anerkannte Erzieherin".
Denn ich als Erwachsener will ja auch mitspielen, zumindest eine Rolle spielen (und nicht nur die des Forschers im weißen Kittel mit Schutzbrille).

Also orientiert sich mein Konzept "Naturwissenschaften im Jahreslauf" am oben skizzierten Ansatz von Laewen und Andres und schaut für den Bereich "Selbstbildung", welche Aktivitäten Kinder im Kindergartenalter gerne von sich aus tätigen. Da fällt mir als erstes das Spiel mit Matsch inner- und außerhalb des Sandkastens ein.
Schaut man mit einer fachdidaktischen Brille auf diese Tätigkeiten, erkennt man, dass sich die Kinder mit dem Thema "Mischen und Trennen" beschäftigen, auf einem sehr elementaren Niveau und mit der Folge, dass sie sich ausgiebig auf der phänomenologischen Ebene damit auseinandersetzen.
Dies entspricht genau dem Niveau A1 für den Vorschulbereich des geplanten Europäischen Referenzrahmens für Naturwissenschaften.

Für die naturwissenschaftliche Begabungsförderung bietet dieser Referenzrahmen sehr gute Möglichkeiten, die Aktivitäten in verschiedenen Dimensionen so zu verändern und an den erhöhten Leistungsstand anzupassen, dass das Niveau A2 des Grundschulbereichs erreicht wird und die Kinder dennoch mit ihren Altersgenossen zusammen im Kindergarten lernen können.

Wie das geht, erfahren Sie von mir bei einem Besuch in Ihrer Einrichtung!

Sprechen Sie mich an!
kerstin.brausewetter@web.de 
0511/5390611

Ich freue mich auf Sie und unsere Zusammenarbeit!

Ihre Kerstin Brausewetter 

P.S. Es könnte Sie auch folgender Post zum Thema interessieren:
http://naturwissenschaften-mit-brausewetter.blogspot.de/2015/03/begabungsforderung-in-den.html [20.7.2015]

Donnerstag, 21. Mai 2015

CyberMentor: Frauen begeistern Mädchen für MINT

"CyberMentor ist ein Mentoring-Programm für Mädchen in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Wie der Name ausdrückt, erfolgt das Mentoring über eine geschützte Online-Plattform mit Mail, Chat und Forum. Angesprochen werden Schülerinnen der Klassen 6 bis 12 an weiterführenden Schulen in ganz Deutschland. Die Mädchen erhalten von ihrer persönlichen Mentorin ein Jahr lang Anregungen zu verschiedenen MINT-Aktivitäten sowie Hinweise zu Studien- und Berufswahl. Insgesamt dient die Mentorin der Schülerin als persönliches Rollenvorbild in den MINT-Fächern. Seit 2005 engagieren sich jährlich 800 Frauen bei CyberMentor für die Förderung des weiblichen Nachwuchses und dies mit Erfolg, wie die wissenschaftliche Begleitung des Projekts deutlich macht: 71% der ehemaligen Mentees wählen ein Studium oder eine Ausbildung im MINT-Bereich. Damit ist CyberMentor nach eigenen Angaben das größte Projekt dieser Art in Deutschland.

Ich bin bereits zum zweiten Mal als Mentorin bei CyberMentor aktiv. Zum einen möchte ich begabte Mädchen in meinem Fachgebiet, den Naturwissenschaften Biologie und Chemie, fördern. Zum anderen habe ich bereits in meinem ersten CyberMentor-Durchgang festgestellt, welche tollen Ergebnisse sich mit den hochmotivierten Mädchen erzielen lassen. In diesem Rahmen ist auch das Virenprojekt entstanden, von dem hier die Rede ist.
Ich hatte das Projekt mit dem Thema "Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs" vorgeschlagen, weil es von einigen Mentees im Cyberforum ausgiebig diskutiert wurde. Als zuständige Mentorin gliederte ich das Thema in Forschungsfragen, an denen wir (2 Mentorinnen und 3 Mentees) intensiv arbeiteten:

1) Sind Viren Lebewesen?
2) Wie vermehren sich Viren allgemein und speziell solche, die Gebärmutterhalskrebs auslösen?
3) Wie funktioniert eine Impfung? Was passiert dabei im Körper? Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es?
4) Wie sieht es speziell mit der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs aus?
5) Wo kommen diese Viren vor und wie infiziert man sich?
6) Bezahlt die gesetzliche Krankenkasse die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs?
7) Handelt es sich bei der Impfung um eine Lebend- oder eine Totimpfung?
8) Was unterscheidet eine Lebend- von einer Totimpfung?

In einem Chat wurde der Wunsch der Mentees deutlich, sich nicht nur theoretisch mit dem Thema auseinanderzusetzen. Versuche mit Viren schieden aus Sicherheitsgründen ebenso aus wie aufgrund mangelnder Laborausrüstung. In der Diskussion kam dann die Idee auf, Virenmodelle zu bauen. Die Darstellungsform sollte möglichst frei und kreativ sein. Und so entstanden drei völlig unterschiedliche Virenmodelle: es wurde gezeichnet, mit Pappmaché dreidimensional modelliert und am Computer animiert! Für die anderen 1600 Teilnehmer von CyberMentor stellten wir unsere Ergebnisse in einem Wiki zusammen."
Kompletter Artikel erschienen als:
Brausewetter, K. & Schelonke, K. (2015). Cybermentor: Frauen begeistern Mädchen für MINT. Labyrinth, 124, 20-21.

Informationen dazu unter www.cybermentor.de [9.6.2015]

Freitag, 17. April 2015

Außerschulische Begabtenförderung in den Naturwissenschaften für Schüler der Sekundarstufe I an der Goetheuniversität in Frankfurt/Main

Kannte man systematische Begabungs- und Talentförderung in Deutschland bisher hauptsächlich aus dem Bereich der Musik und des Sports, so gibt es an der Goetheuniversität in Frankfurt am Main eine außerschulische Förderung von Schülern im Alter von 10 bis 14 Jahren, die eine hohe Leistungsbereitschaft in den Naturwissenschaften, vor allen in der Chemie zeigen.
Die Veranstaltungen des Nawi-Konservatoriums finden zweimal im Monat statt und dies über einen Zeitraum von drei Jahren! Es handelt sich hierbei also tatsächlich um eine langfristige Maßnahme der naturwissenschaftlichen Begabungsförderung.
Weitere Informationen erhältlich unter 
http://www.uni-frankfurt.de/55154578/480_NaWi-Konservatorium [18.4.2015]
Folgender Artikel beschäftigt sich u.a. mit dem Nawi-Konservatorium
https://www.deepdyve.com/lp/wiley/experimente-statt-klavierunterricht-6ZC7XLocjq [18.4.2015]

Donnerstag, 26. März 2015

Begabungsförderung in den Naturwissenschaften in der KiTa


Ich habe umfassend gearbeitet zur Begabungsförderung in den Naturwissenschaften in der KiTa und auch bereits auf diesem Blog mehrfach dazu gepostet. Hier folgt eine Zusammenstellung aller Posts zum Thema:
  •  Wirkungen von Naturwissenschaften im Kindergartenalter
http://naturwissenschaften-mit-brausewetter.blogspot.de/2014/06/wirkungen-von-naturwissenschaften-im.html [26.3.2015]

  •  Naturbildung im Kindergarten - ein neues Thema?
http://naturwissenschaften-mit-brausewetter.blogspot.de/2014/06/naturbildung-im-kindergarten-ein-neues.html [26.3.2015]

  •   Naturwissenschaftliche Bildung im Jahreslauf
http://naturwissenschaften-mit-brausewetter.blogspot.de/2014/04/naturwissenschaftliche-bildung-im.html [26.3.2015]

  •   Naturwissenschaften im Kindergarten zwischen Themen der Kinder und Themen der Erwachsenen
http://naturwissenschaften-mit-brausewetter.blogspot.de/2014/03/naturwissenschaften-im-kindergarten.html [26.3.2015]

  •   Die Zukunft lernt im Kindergarten
http://naturwissenschaften-mit-brausewetter.blogspot.de/2014/03/die-zukunft-lernt-im-kindergarten.html [26.3.2015]

Weitere Auskünfte zur Begabungsförderung in den Naturwissenschaften in der KiTa erhalten Sie unter kerstin.brausewetter@web.de!

Veröffentlichung von (ausgezeichneten Fach-)Arbeiten von begabten Jugendlichen im MINT-Bereich

Immer wieder verfassen bereits Jugendliche hochkarätige (Fach-)Arbeiten, die es Wert sind, dass sie veröffentlicht werden. Aus persönlichen Gesprächen weiß ich, dass auch zwei spätere Professoren schon in ihren Jugendjahren zu sie interessierenden Themen publizieren konnten, und es waren nicht immer ihre späteren Spezialgebiete.
Welche Möglichkeiten haben Jugendliche heute, ihre Arbeiten zu veröffentlichen? Ich habe mich auf die Suche begeben nach solchen Veröffentlichungsmöglichkeiten im MINT-Bereich und bin dabei mit Hilfe weiterer Mentorinnen bei CyberMentor (www.cybermentor.de) auf folgende Zeitschriften gestoßen:

•    Die Zeitschrift "Junge Wissenschaft" veröffentlicht Artikel von Jugendlichen unter 23 Jahren, die in der Schule, z. B. im Rahmen von Jugend forscht, oder im Studium eine eigene Forschungsarbeit durchgeführt haben. Diese Artikel werden einem sogenannten „Peer Review“ unterzogen, also von Gutachtergremium begutachtet wie in wissenschaftlichen Fachzeitschriften üblich. http://www.verlag-jungewissenschaft.de/Autoren.43.0.html [26.3.2015]

•    Für Mathematik: http://www.wurzel.org/service/autoren.shtml#schuelerarbeiten [26.3.2015]

•    Für Physik: http://www.weltderphysik.de/detektor/mitmachen/ [26.3.2015]

Hier der Hinweis auf eine Veröffentlichung von schulischen Facharbeiten an der Ruhr-Universität Bochum: http://www.ruhr-uni-bochum.de/jungeuni/downloads/hansriegel_2013.pdf [17.5.2015]

Über Hinweise für Veröffentlichungsmöglichkeiten in anderen MINT-Fachgebieten wie Biologie, Chemie oder Informatik würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank für entsprechende Rückmeldungen unter kerstin.brausewetter@web.de und vielen Dank meinen Mitstreiterinnen bei CyberMentor!

Mittwoch, 25. Februar 2015

Was mache ich nach dem Abitur? - Etwas mit MINT!

Meine erste Gastautorin Lara Render, die ich durch unsere ehrenamtliche Tätigkeit als Mentorinnen für MINT-interessierte Mädchen von Klasse 6 bis 12 bei CyberMentor kenne, hat folgenden tollen Artikel über drei verschiedene Möglichkeiten geschrieben, nach dem Abitur etwas mit MINT zu machen! Hier ist Laras Artikel:

"Es gibt so viele Möglichkeiten, wenn die Schulzeit erst einmal vorbei ist: Eine Ausbildung, ein Auslandsjahr, ein Studium oder ein Freiwilligendienst.

Wenn du dir noch nicht sicher bist, was du nach dem Abitur machen möchtest oder wenn du weißt, dass du auf jeden Fall erst mal ein Jahr „Pause“ machen möchtest, bevor es nach der Schule mit einem Studium oder einer Ausbildung weiter geht, dann könnte ein Orientierungsjahr genau das Richtige für dich sein.
In diesem Artikel möchte ich drei verschiedene Programme vorstellen, die dir nach dem Abitur die Möglichkeit geben, dich beruflich zu orientieren oder auch einfach mal ein Jahr etwas anderes zu machen als nur Theorie zu pauken. 

Das Freiwillige Jahr in Wissenschaft, Technik und Nachhaltigkeit (FJN)
Dieser Freiwilligendienst wird vor allem an Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die die Themengebiete des FJN abdecken, angeboten.  Organisiert wird er von den ijgd (internationale Jugendgemeinschaftsdienste). Über diese läuft die Bewerbung und von diesen erhältst du als Freiwillige eine Vergütung von ca. 390 Euro. Das Kindergeld steht dir - beziehungsweise deinen Eltern - weiter zu und zusätzlich kannst du als Freiwilligendienstleistende Wohngeld beantragen. Ob du dieses bekommst und wie hoch es ausfällt, hängt von den Mitteln der jeweiligen Kommune ab. Ich spreche mit der ehemaligen Teilnehmerin Frauke, die mir berichtet, dass Sie mit den finanziellen Mitteln gut ausgekommen ist, während ich von Kim, einer aktuellen Freiwilligen erfahre, dass für ihre Situation die Mittel zu knapp bemessen sind und sie deshalb Unterstützung von ihren Eltern braucht.
Nun aber zur eigentlichen Tätigkeit: Während des FJN geht man als Freiwillige für ein Jahr lang in eine Institution, in der man dann mithilft und teilweise auch eigene Projekte durchführt. Frauke durfte an ihrer Forschungseinrichtung beispielsweise eigenständig Experimente für Schülerlabore planen, aufbauen und auch durchführen. Sie und Kim sind beide davon begeistert, dass man den Alltag eines Wissenschaftlers live miterleben kann und es möglich ist eine konkrete Vorstellung des Berufsbildes zu erhalten. Außerdem berichten mir beide, wie bereichernd die Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen sind. Durch intensiven Austausch haben sie ihren Berufswunsch eingrenzen können und fühlen sich auf die Wahl einer passenden Ausbildung besser vorbereitet.
Man kann nicht pauschal sagen, dass ein FJN „so“ aussieht, da jede Einsatzstelle einen anderen thematischen Schwerpunkt hat und die Tätigkeiten jeweils andere sind. Was für alle Freiwilligen gleich ist, sind fünf Seminare, die je eine Woche dauern. Bei den Seminaren kommen alle Teilnehmer des FJN zusammen und können sich über ihre Erfahrungen austauschen, gemeinsam Themen, die sie interessieren, bearbeiten und ihre Situation für sich selbst evaluieren. Was Frauke und Kim nach diesem Jahr auf jeden Fall wissen: Naturwissenschaften sind genau das Richtige für sie. Es ist das, was ihnen Spaß macht und jeder, der nach der Schule Lust hat mal einen praktischen Einblick in Forschung oder Technik zu erhalten oder sich vielleicht noch nicht sicher ist, in welche technische oder wissenschaftliche Richtung genau das Studium gehen sollte, ist beim FJN gut aufgehoben. 

Pro Technicale
Eine zweite Möglichkeit, nach dem Abitur einen näheren Einblick in die Technik zu erhalten, ist Pro Technicale. Bei Pro Technicale handelt es sich um ein Studien- und Orientierungsjahr, welches sehr vielseitig aufgebaut ist und aus vielen einzelnen Blöcken besteht. Die Teilnahme lohnt sich nicht nur für Technikinteressierte, die vor ihrem Studium nochmal ein Jahr lang Verschiedenes kennenlernen und sich mit Praktika aufs Studium vorbereiten wollen, sondern auch für Mädchen, die sich noch nicht sicher sind, ob sie überhaupt ein Studium im technischen oder naturwissenschaftlichen Bereich beginnen möchten.
Das Programm legt zwar den Schwerpunkt auf Naturwissenschaft und Technik, deckt aber durch vielseitige Workshops  auch andere Themenbereiche, wie beispielsweise die Philosophie und Wirtschaft ab.
Zu Beginn des Jahres haben die diesjährigen Teilnehmerinnen ein Praktikum bei Airbus gemacht, wie ich von der Teilnehmerin Maren erfahre. Neben dem vierwöchigen Praktikum bei Airbus machen die Teilnehmerinnen noch ein weiteres Inlands- und ein Auslandspraktikum. Viele Teilnehmerinnen gehen zu Partnerunternehmen von Pro Technicale, aber gerade im Ausland dürfen sich die Teilnehmerinnen auch unabhängig von Pro Technicale eine Praktikumstelle suchen.
Ein wichtiger Teil des Programms ist das sogenannte HCAT-Pro, was als Studienvorbereitung gedacht ist. Drei Monate lang erhalten die Teilnehmerinnen von Pro Technicale zusammen mit einigen Auszubildenden, die sich für ein Studium interessieren, Vorlesungen, für die sie nach erfolgreich abgelegter Prüfung auch Credit-points erhalten. Diese können sie sich dann bei einem Studium an der HAW in Hamburg anrechnen lassen.
Im übrigen Teil des Jahres gibt es noch mehrere kleine Workshops, sowie zwei größere: Der eine ist dreiwöchig und findet am Institut für Luftfahrtantriebe in Stuttgart statt. Hier lernen die Teilnehmerinnen mehr über das Segelfliegen und bauen eigenständig ein Segelflugmodell. Ein weiterer Workshop findet in Freiburg statt.  Hier wird über zwei Wochen lang in unterschiedliche Themengebiete hineingeschaut, unter anderem in die Philosophie und den Gesang. Durch die Verknüpfung verschiedener Themenbereiche ist es möglich, Probleme in ihrer Gesamtheit zu erfassen: „Statt abstrakter Betrachtungen werden Zusammenhänge ganzheitlich vermittelt.“ So sieht es Maren.
An Pro Technicale nehmen jedes Jahr 14 Mädchen aus ganz Deutschland teil. Die Teilnahmekosten lassen sich durch ein Stipendium, das bis zu 75 % der Programmkosten abdecken kann, deutlich reduzieren. Außerdem bekommen die Teilnehmerinnen weiter Wohngeld und können zusätzlich Schüler-BAföG beantragen. Da Hamburg jedoch eine teure Stadt ist, sind die Lebenshaltungskosten relativ hoch. Die knappe Wohnsituation braucht den Teilnehmerinnen von Pro Technicale jedoch keine Sorgen bereiten, für etwa 300 Euro können sie ein Zimmer auf dem Pro Technicale-Campus mieten. In einem von drei Häusern wohnen sie dann zusammen mit anderen Teilnehmerinnen. Maren  gefällt das Zusammenleben besonders gut, denn so lernt man die anderen Teilnehmerinnen besonders gut kennen, man unternimmt häufig etwas zusammen und lernt unheimlich viel voneinander. Langweilig wird es also nie!

Niedersachsen-Technikum
Das Niedersachsen-Technikum ist eine dritte Möglichkeit, sich als Mädchen nach dem Abitur in den Naturwissenschaften und der Technik umzusehen. Besonders ist, dass die Dauer des Technikums auf ein halbes Jahr begrenzt ist. An vier Tagen in der Woche sind die Teilnehmerinnen in einem Unternehmen und machen ein Praktikum. Als Entgelt erhalten sie ca. 400 Euro. Einen Tag in der Woche gehen die Teilnehmerinnen an eine von 12 Hochschulen. An welche Hochschule und in welches Unternehmen die Teilnehmerinnen gehen, können sie sich vor Beginn des Programms aussuchen. Neben einem tiefen Einblick in die Tätigkeiten in einem Unternehmen erhalten die Technikantinnen so auch einen ersten Einblick in den Unialltag und können ein weites Netzwerk mit IngenieurInnen, WissenschaftlerInnen und StudentInnen knüpfen.
Ramona, eine ehemalige Teilnehmerin des Projektes, genoss außerhalb des Programms besonders die Möglichkeit, durch den Besuch der Unternehmen anderer Teilnehmerinnen auch einen breiten Überblick über viele Bereiche zu bekommen. Für sie war das Niedersachsen-Technikum nach dem Abitur genau das Richtige, weil sie sich noch nicht für eine konkrete berufliche Richtung im technischen Bereich entscheiden konnte und zunächst überlegt hatte, ein Praktikum zu machen. Beim Niedersachsen-Technikum kann sie neben dem Praktikum noch andere Teilnehmerinnen und die Hochschule besser kennenlernen. Sie empfiehlt das Technikum „allen Mädels, die Spaß an Technik haben und gerne mal ohne Verpflichtungen in technische Berufe reinschauen möchten.“

Alle drei Programme sollen helfen, nach dem Abitur die richtige Entscheidung in Bezug auf die weitere Ausbildung zu treffen, sind jedoch sehr unterschiedlich – deshalb lohnt es sich, einen näheren Blick auf die Programme zu werfen und sich bei Interesse die Kontaktdaten von aktuellen oder ehemaligen Teilnehmerinnen geben zu lassen."

Erstveröffentlichung des Artikels: Render, L. (2015). Orientierungsjahr nach dem Abitur. Verfügbar unter https://cybermentor.de/images/cybernews/ausgabe_2_Jan_15/PDF_Ausgabe_Januar_2.pdf [21.2.2015]

Nähere Informationen zu den drei im Artikel angesprochenen Programmen gibt es hier:

Und Infos zu dem Mentoring-Programm im MINT-Bereich CyberMentor gibt es unter:
www.cybermentor.de [21.2.2015]

Liebe Mädels, es lohnt sich, bei CyberMentor mitzumachen!

Liebe Lara, 
danke für deinen tollen Artikel und deinen Job als Gastautorin!

Samstag, 21. Februar 2015

Hier stimmt die Chemie! - Naturwissenschaften begabungsgerecht anbieten auf der Didacta 2015 in Hannover

Chemie gilt als eines der unbeliebtesten Fächer in der Schule, und dennoch finden die meisten Kinder im Kindergarten es sehr spannend, spontan oder angeleitet mit verschiedenen Stoffen zu explorieren oder zu experimentieren.
Darüberhinaus erlauben gerade die Naturwissenschaften einen inklusiven Zugang und ermöglichen ein begabungsgerechtes Angebot auch für begabte Kinder: in Kindergarten und Schule!
Auf der Didacta erfahren Sie in den nächsten Tagen die Idee hinter diesem einzigartigen Konzept, jedes Kind auf seinem Lernniveau naturwissenschaftlich anzusprechen!

Viel Spaß bei: Hier stimmt die Chemie!


Didacta - Bildungsmesse, Messe Hannover

 

Veranstalter

DGhK e.V. 
Wittestraße 30 K  
D-13509 Berlin 
Telefon: +49 30 5770090 


"Beschreibung

Das Wort "Inklusion" ist in aller Munde, an Sie als pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte werden hohe Anforderungen gestellt. Wie sollen Sie da auch noch begabte Kinder in Kindergarten und Schule fördern und fordern?!
Die Idee hinter dem hier vorgestellten Konzept ist, jedes Kind auf seinem Lernniveau naturwissenschaftlich anzusprechen. Auf dem Stand der DGhK e.V. erfahren Sie, wie es geht!"
Quelle: http://www.didacta-hannover.de/veranstaltung/hier-stimmt-die-chemie/FVO/64487 [21.2.2015]

Donnerstag, 19. Februar 2015

Experimente für Hochbegabte

Am Sonntag, 22.02.2015 fand der begehrte Spielenachmittag für hochbegabte Kinder und Jugendliche in Laatzen bei Hannover statt, der auch einen Monat später wiederholt wurde. 
Aufgrund der sehr positiven Resonanz bei Kindern und Eltern wird dieses Experimentierangebot künftig fester Bestandteil des Spielenachmittags! 

Der nächste Termin ist der 26. April 2015! 
Anmeldung und Informationen dazu unter http://www.dghk.de/regionalvereine/niedersachsen_bremen/termine/spielesonntag-mit-trommelworkshop-2 [1.4.2015]
In der Zeit von 12 bis 16 Uhr werden als Zusatzangebot von mir kleine Experimente sowie Versuche mit Sinnesmaterial nach der Montessoripädagogik durchgeführt.
Ich habe diese Versuche und Materialien selbst entwickelt. 

Eltern interessierter Kinder erhalten auf Wunsch Hinweise auf weiterführende Literatur. Sie können sich unter dem Reiter "Sinnesschulung" auf http://www.stark-verlag.de/livebook/6100-Livebook/index.html [1.4.2015] einen Eindruck von den Sinnesmaterialien verschaffen.

In diesem Zeitungsartikel gibt es einen Einblick in unser gemeinsames Experimentieren
http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Laatzen/Nachrichten/Das-Gehirn-auf-Tour-bringen [1.4.2015] vom gemeinsamen Experimentieren. Carolin unterstützt das Experimentieren mittlerweile als meine Assistentin. Dank an Carolin für dein Engagement!

Montag, 26. Januar 2015

Neues Montessorimaterial: dreidimensionales Teilchenmodell für die Aggregatzustände



Fester Zustand


Flüssiger Zustand


Gasförmiger Zustand

Oben ist das von mir entwickelte dreidimensionale Teilchenmodell zur Darstellung der drei Aggregatzustände fest, flüssig und gasförmig zu sehen. Es ist meine Weiterentwicklung des im Chemieunterricht verwendeten zweidimensionalen Teilchenmodells, bei dem die Teilchen in den drei Aggregatzuständen durch Kugel in einer Petrischale oder auf einem Uhrglas dargestellt werden:

Von oben nach unten: Fester Zustand, flüssiger Zustand und gasförmiger Zustand
Ich habe mein dreidimensionales Teilchenmodell vor mehreren Jahren in meiner Montessoriausbildung entwickelt und dafür durchsichtige Plexiglaswürfel mit zehn Zentimeter Kantenlänge und abnehmbaren Deckel gebaut. Styroporkugeln mit einem Durchmesser von 4,5 Zentimetern symbolisieren die Teilchen in diesem dreidimensionalen Teilchenmodell. Hier ein Foto zum festen Zustand:


Fester Zustand

Durch den Post "Der Entdeckerkasten für Einsteiger" auf dem Blog "Montessori selbst gemacht ..." (https://montessoriselbstgemacht.wordpress.com/2014/10/30/der-entdeckerkasten-fur-einsteiger/) kam mir die Idee zur Vereinfachung meines dreidimensionalen Teilchenmodells:

Wie im Post dort beschrieben, habe ich auch eine transparente Box mit Deckel verwendet, die aus dem Sortiment des schwedischen Möbelriesen mit den gelb-blauen Farben stammt. Leider handelt es sich bei der Box nicht um einen Würfel mit gleichen Kantenlängen, aber in erster Näherung ist diese Box gut zu verwenden. Ich habe hier Styroporkugeln mit 3,5 Zentimetern verwendet.
Wie man auf den Fotos oben zum flüssigen und gasförmigen Zustand sehen kann, habe ich die Kugeln mit Nähnadeln (flüssiger Zustand) oder mit Zahnstochern (gasförmiger Zustand) aneinander fixiert.

Zum Einsatz in der Schule kann man, je nachdem was mit dem Modell genau dargestellt werden soll, diese Fixierungen weglassen. Man könnte sie aber auch einsetzen zur Darstellung der Stärke der Anziehungskräfte zwischen den Teilchen. Hier bietet mein dreidimensionales Teilchenmodell zur Darstellung der drei Aggregatzustände ungeahnte Möglichkeiten, über Möglichkeiten und Grenzen dieses Modells (und von Modellen allgemein) zu sprechen!

Seilnacht gibt auf seiner Website Beispiele zu den Aggregatzuständen des Wassers. Am Beispiel des Schwefels macht er Grenzen des "Modells der klassischen 3 Aggregatzustände" (Seilnacht o.J.) deutlich. Ebenso äußert er Kritik an dem in Schulbüchern verwendeten Teilchenmodell, das auch dem hier vorgestellten dreidimensionalen Teilchenmodell zugrundeliegt. Infos hierzu unter: http://www.seilnacht.com/Lexikon/aggreg.html [4.2.2015]

PhET Interactive Simulationen der University of Colorado Boulder bietet eine großartige Simulation zu Aggregatzuständen und ihren Änderungen an. Hier kann der Einfluß von Druck und Wärme auf die Aggregatzustände der vier Reinstoffe Neon, Argon, Sauerstoff und Wasser untersucht werden. Eine tolle Möglichkeit zur Untersuchung dieser Phänomene in der Freiarbeit!!!
http://phet.colorado.edu/de/simulation/states-of-matter-basics [22.3.2015]

Aggregatzustände (Grundlagen)
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Material für alle Naturwissenschaftsinteressierten!

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