Montag, 29. Dezember 2014

Die Basis jeder naturwissenschaftlichen Untersuchung: Schulung der Sinne und Stoffeigenschaften

Um naturwissenschaftliche Phänomene wahrzunehmen, setzen wir auf der basalen Ebene unsere Sinne ein. Bereits mit der qualitativen Untersuchung und anschließenden Beschreibung können wir viel aussagen über die Eigenschaften unterschiedlicher Stoffe: das Essen schmeckt salzig oder süß, der Wollstoff fühlt sich kratzig und rau an, das Parfüm riecht blumig, usw.
Diese qualitative Untersuchung von Stoffen wird professionell in der Verkostung von Lebensmitteln und in der Lebensmittelsensorik eingesetzt.
Für den Einsatz im Kindergarten gibt es dazu eine Handreichung von mir unter dem Titel "Mit allen Sinnen: Sinnesschulung und Untersuchung von Stoffen der unbelebten Natur", den Sie auch im Internet einsehen können:
Brausewetter, K. (2011). Mit allen Sinnen: Sinnesschulung und Untersuchung von Stoffen der unbelebten Natur. In: Materialien Kindergarten und Vorschule. Freising: Stark. Verfügbar unter http://www.stark-verlag.de/livebook/6100-Livebook/index.html [15.7.2014]
Erhältlich ist das Material direkt beim Stark Verlag in Hallbergmoos.

Wenn Sie sich für die Umsetzung des Themas auch in Grund- und Hauptschule interessieren, kann ich Ihnen den Beitrag einer Studentin meines Sachunterrichtsseminars zu diesem Thema empfehlen:
Sarah Flatau: Stoffeigenschaften und Sinnesschulung im Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung, S. 3-8:
http://www.widerstreit-sachunterricht.de/ebeneI/superworte/naturwiss/brause.pdf[29.7.2014]

Viel Spaß bei der Umsetzung dieses spannenden Themas!

Samstag, 20. Dezember 2014

Neu erschienen: "Experimente mit Backpulver & Co." als Handreichung für pädagogische Fachkräfte!

Ich freue mich sehr, dass im Dezember 2014 im Stark Verlag in der Reihe “Materialien Kindergarten und Vorschule” ein weiterer Beitrag von mir zum Konzept "Naturwissenschaften im Jahreslauf" erscheinen ist. Darin erhalten die Fachkräfte eine Anleitung mit weiterführenden Experimenten mit Backpulver und anderen Backtriebmitteln.
Erhältlich ist das Material direkt beim Stark Verlag in Hallbergmoos.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Neue Handreichung zum Arbeiten mit Modellen zum Thema "Meiose" im Biologieunterricht

Das Arbeiten mit Modellen ist eine grundlegende Methode im naturwissenschaftlichen Unterricht. Besonders im Biologieunterricht werden vielfach materielle Struktur- oder Funktionsmodelle eingesetzt (Modelle von Zellen und Muskeln, Gelenk- und Blütenmodelle). Dabei ist es wichtig, immer die Leistungen und die Grenzen eines Modells mitzudenken und zu diskutieren. So sollte sowohl beim Anwenden als auch beim eigenen Erstellen von Modellen auf das bewusste Lernen über Modelle, über ihre Funktion und ihre Grenzen, geachtet werden. Die vorgeschlagene Unterrichtseinheit zum selbstständigen Erarbeiten der Meisose eignet sich durch die eigenständige Verwendung von Chromosomen- und Zellmodellen hierfür hervorragend!

Ich freue mich, Ihnen die Lerneinheit Den Mechanismus der Meiose selbst entdecken im Stark Verlag in der Reihe “Unterrichtsmaterialien Biologie Sek. I” präsentieren zu können.
Erhältlich ist das Material direkt beim Stark Verlag in Hallbergmoos.

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Material für Bio, Chemie oder Physik auf Englisch

Haben Sie meinen Post zum bilingualen Sachfachunterricht vom 13. Juli gelesen?
http://lernen-mit-brausewetter.blogspot.de/2014/07/bilingualer-sachfachunterricht.html [4.12.2014]
Sind Sie auf der Suche nach originalem englischsprachigen Material für Ihren Unterricht?

Dann schauen Sie mal hier nach:
www.bozemanscience.com [4.12.2014]

Der Amerikaner Paul Andersen aus Montana ist selber Naturwissenschaftslehrer an einer weiterführenden High School. Seit einigen Jahren erstellt er Videos auf YouTube, in denen er naturwissenschaftliche Themen vor allem der Sekundarstufe II vorstellt und erklärt: natürlich alles auf Englisch!

Donnerstag, 27. November 2014

Niedersachsen-Technikum für MINT-begeisterte Abiturientinnen und weitere MINT-Projekte auch für Jungen

Für alle MINT-begeisterten Abiturientinnen, die es für 6 Monate nach Niedersachsen zieht: Wie wäre es mit dem Niedersachsen-Technikum?!

Du kannst als Abiturientin an vier Tagen in der Woche in einem Unternehmen mitarbeiten und erhältst am Unitag (ein Tag pro Woche) Einblick in Vorlesungen und das Studentendasein. Die Bewerbung für den nächsten Durchgang ab September 2015 läuft jetzt! Ausführliche Informationen gibt es hier: www.niedersachsen-technikum.de

Ansprechpartnerin bei weitergehenden Fragen ist die Zentrale Koordinierungsstelle:
Judith E. Bräuer
Sedanstraße 60
49076 Osnabrück
MA Raum 0204
Email:
judith.braeuer@niedersachsen-technikum.de
Telefon: 0541-969-3703
Fax: 0541-969-13703

In Hamburg gibt es ein ähnlich gelagertes, einjähriges Projekt : Pro Technicale
www.protechnicale.de

In Niedersachsen gibt es an einigen Hochschulen die Möglichkeit, ein Freiwilliges wissenschaftliches Jahr zu absolvieren. Dies richtet sich an Abiturienten beiderlei Geschlechts. Das Vorbild aus Niedersachsen könnte schon bald bundesweit Schule machen, hat das Land Niedersachsen doch einen entsprechenden Gesetzentwurf im Juni 2014 im Bundesrat eingebracht: http://www.bundes-freiwilligendienst.de/fwj-freiwilliges-wissenschaftliches-jahr
Nähere Infos zum bestehenden Freiwilligen wissenschaftlichen Jahr an der Medizinischen Hochschule Hannover gibt es unter:
https://www.mh-hannover.de/fileadmin/organisation/freiwilligen_dienste/downloads/Flyer_FWJ-Schuler.pdf 

In Nordrhein-Westfalen gibt es für Abiturientinnen ein sechsmonatiges Programm, den zdi-Campus „Mädchen testen MINT“, der Probestudium und Praktikum in einem ist! http://www.zdi-portal.de/zdi-campus-jetzt-bewerben/ und https://www.youtube.com/watch?v=ofHxb5iAHwc

Samstag, 15. November 2014

Hannover: November der Wissenschaft

Ein reichhaltiges und sehr interessantes Programm rund um Natur, Technik und Wissenschaft gibt es in Hannover ab dem 13. November: den November der Wissenschaft.
Bereits die Auftaktveranstaltung am 13. November spricht für sich selbst, wenn der Mathematikprofessor seine Formel "Mathe macht glücklich!" vorstellt.
Das ausführliche Programm gibt es hier:
www.hannover.de/Wirtschaft-Wissenschaft/Wissenschaft/Initiative-Wissenschaft-Hannover/November-der-Wissenschaft/Downloads-%E2%80%93-Programm,-Plakat-und-Logos

Wir waren als Familie gerade bei der Nacht der Wissenschaft der Universität Hannover. Wir haben uns die Angebote bei den Maschinenbauern am Standort Grabsen angeschaut. Es hat sich wirklich gelohnt! Auch als Nicht-Ingenieurin (und Naturwissenschaftlerin) war es für mich sehr interessant. Ich kann den November der Wissenschaft allen Interessierten sehr empfehlen!!!

Mittwoch, 5. November 2014

Frühstudium

Folgendes Szenario: Ein hochbegabter Schüler hat bereits zwei Mal eine Klasse übersprungen und besucht mittlerweile die gymnasiale Oberstufe. Selbst im Leistungskurs seines Lieblingsfaches langweilt er sich, weil er nichts Neues lernt. Eigentlich wäre wieder das Überspringen einer Klasse angesagt. Aber das geht leider nicht mehr, denn die letzten zwei Jahre zählen für das Abitur, und deshalb ist ein Springen ausgeschlossen.
Dann ist vielleicht ein Frühstudium genau das Richtige!
Umfassende Informationen dazu gibt es von der Deutschen Telekom Stiftung unter:
http://www.telekom-stiftung.de/dts-cms/sites/default/files/core-library/files/presse/downloadbereich/buecher/talentfoerderung/Buch_Fruehstudium.pdf [5.11.2014]

An der Universität Rostock gibt es das Juniorstudium als Online-Angebot!
Informationen zu den aktuellen Angeboten an der Universität Rostock beispielsweise unter:
https://juniorstudium.informatik.uni-rostock.de/fileadmin/user_upload/files_junior/LV_Katalog.pdf [13.11.2014]
und allgemein zum Juniorstudium dort:
https://juniorstudium.informatik.uni-rostock.de [13.11.2014]
https://juniorstudium.informatik.uni-rostock.de/fileadmin/user_upload/files_junior/Flyer_fuer_Schueler.pdf [9.12.2014]

Dienstag, 4. November 2014

Kindliche Neugier und ihre Förderung

"„Sei nicht so neugierig!“ Wer hat nicht schon einmal diesen Satz einem Kind gegenüber gesagt oder gehört. Es ist noch gar nicht lange her, dass Neugier als unangenehme kindliche Eigenschaft von den Eltern nicht gern gesehen und entsprechend kommentiert wurde.

Inzwischen hat sich diese Haltung gewandelt. Zunehmend mehr werden Forscherdrang und Wissbe­gier bei Kindern gefördert, und es besteht weitgehende Einigkeit darüber, dass das aktive Erkunden der Umwelt für die Entwicklung des Kindes sehr förderlich sein kann (vgl. Gopnik, Kuhl & Meltzoff, 2007).

Aber es gibt durchaus auch Situationen, in denen ein ungehemmtes Erkunden gefährlich ist, z.B. wenn ein Kind die Funktionsweise eines Haushaltsgerätes herauszufinden versucht oder etwas Interessantes auf der Straße entdeckt und vor Begeisterung nicht mehr auf den Verkehr achtet. Hier kann es durchaus nützlich sein, dass die kindliche Neugier gebremst wird durch ein anderes menschliches Empfinden: die Vorsicht oder auch Angst vor neuen Dingen und Sachverhalten.

Wir möchten in diesem Artikel einige wichtige Entwicklungsschritte der kindlichen Neugier und Ängstlichkeit beschreiben und darstellen, in welcher Weise diese beiden zum Teil gegensätzlichen Verhaltenstendenzen zusammenwirken und die kindliche Entwicklung beeinflussen können."  

http://www.familienhandbuch.de/kindheitsforschung/fruhe-kindheit/die-bedeutung-von-neugier-und-angst-fur-die-kognitive-entwicklung [4.11.2014]

Wer mehr über die kindliche Neugier und ihre Förderung wissen möchte, sollte den ganzen Artikel lesen!

Sonntag, 2. November 2014

Bildwörterbücher zu verschiedenen Sachthemen und in unterschiedlichen Sprachen

Hier finden sich für verschiedene Sprachen und unterschiedliche Sachthemen Bildwörterbücher! Hilfreich zum Fremdsprachen- und Vokabellernen, sehr empfehlenswert auch für den bilingualen Sachfachunterricht!

Für Deutsch/German/Allemand:
http://www.languageguide.org/german/vocabulary/ [2.11.2014]

Für Englisch/British and American English/Anglais:
http://www.languageguide.org/english-uk/vocabulary/ [2.11.2014]
http://www.languageguide.org/english/ [2.11.2014]

Für Französisch/French/Francais:
http://www.languageguide.org/french/ [2.11.2014]

Viel Spaß und Erfolg beim Fremdsprachenlernen!

Freitag, 19. September 2014

Begabungsförderung im Lehramtsstudium: Leuchtturmprojekt an der PH Steiermark in Österreich, Teil II

Das bereits vorgestellte Projekt zur Begabungsförderung im Lehramtsstudium an der PH Steiermark in Österreich ist genau das, was ich mir immer gewünscht habe als Ansatz für die Lehrerbildung im Bereich Begabtenförderung!
Jetzt ist auch der Vortrag von Frau Prof. Dr. Andrea Holzinger dazu unter folgendem Link erhältlich:  
http://www.begabungsfoerderungkongress.ch/downloads/F2_1_Foerderung-von-Exzellenz-ein-Projekt-fuer-begabte-Lehramtsstudierende-an-der-PH-Steiermark_01.pdf [19.9.2014]

Einen Hinweis auf das Projekt gibt es auch in meinem Bericht zum Kongress "Begabten- und Begabungsförderung" in der Schweiz im September 2014:
Brausewetter, K. (2014). Drei Kongressberichte – Nachlese zum Kongress „Begabten- und Begabungsförderung“ in der Schweiz. Labyrinth, 122, 27.

Links zur Begabtenförderung in der Schweiz und anderswo

"Potenziale entdecken, fördern und realisieren": das habe ich intensiv gemacht und erlebt auf dem Kongress "Begabungs- und Begabtenförderung" in Brugg-Windisch in der Schweiz http://www.begabungsfoerderungkongress.ch/ [6.9.2014]. 
Ich war dort als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V. (DGhK). Eine Schweizer Teilnehmerin sagte mir, dass es so etwas wie unseren Verein (DGhK) in der Schweiz nicht gäbe und dass sie sich etwas Ähnliches auch für die Schweiz wünschen würde!
Informationen zu Organisationen der Begabtenförderung in der Schweiz und anderswo gibt es hier:  http://www.swissgifted.ch/links.php [19.9.2014]

Samstag, 13. September 2014

Studium "Internationales Grundschullehramt"

"Der Studiengang bereitet Studenten vor, auf eine Schullaufbahn an internationalen Grundschulen weltweit. Der Studiengang wird in Zusammenarbeit mit zwei Fachhochschulen aus Norwegen und Dänemark angeboten. Als Absolvent des Studienganges kannst du an Grundschulen in den Niederlanden oder Deutschland oder an internationalen Grundschulen weltweit unterrichten. Deine Einstellungsmöglichkeiten sind buchstäblich global und die Jobaussichten sehr gut. Dieser Studiengang ist eine Spezialisierung des niederländischsprachigen Studienganges Grundschullehramt. Für die Zulassung sind Niederländisch-Kenntnisse Voraussetzung. Studenten können vor Studienbeginn einen Sprachkurs belegen. Mehr Informationen über Studieninhalte, Sprachvoraussetzungen und Auslandsmöglichkeiten findest du unter: www.iteps.eu." Quelle:  http://www.studienscout-nl.de/finde-dein-studium/studiengangsuche/profile/profil/studiengang/international-teacher-education-for-primary-schools-iteps-99000026193/ [13.9.2014]

Es gibt auch Möglichkeiten im deutsch-französischen Bereich an einem binationalen Studiengang für Grundschullehramt teilzunehmen:
http://www.dfh-ufa.org/de/studium/studienfuehrer/mode/detail/id/lehramteuropalehramt-an-grund-und-hauptschulen/ [3.11.2014]

Samstag, 6. September 2014

Begabungsförderung im Lehramtsstudium: Leuchtturmprojekt an der PH Steiermark in Österreich

"Potenziale entdecken, fördern und realisieren": das habe ich intensiv gemacht und erlebt auf dem Kongress "Begabungs- und Begabtenförderung" in Brugg-Windisch in der Schweiz.
Besonders beeindruckt hat mich ein Workshop von Frau Prof. Dr. Andrea Holzinger zur Begabungsförderung im Lehramtsstudium an der PH Steiermark in Österreich: genau das, was ich mir immer gewünscht habe als Ansatz für die Lehrerbildung im Bereich Begabtenförderung! Davon werde ich demnächst mehr berichten, auch an dieser Stelle. Für heute ein Hinweis auf eine Publikation, in der auch von diesem Ansatz an der PH Steiermark berichtet wird unter "Individualisierung und Begabungsförderung" S. 9 bis 12: http://phst.at/fileadmin/imageCycle/2014_03_31_schwerpunkte_phst_druck.pdf [6.9.2014]

Allgemeine Infos zur Begabtenförderung im Studium in Österreich finden sich unter folgendem Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Begabtenf%C3%B6rderung [16.9.2014] Absatz "Begabtenförderung für Studierende in Österreich"
Weitere Infos zum Kongress unter:
http://www.begabungsfoerderungkongress.ch/ [6.9.2014]

Dienstag, 26. August 2014

Neuste Idee: Deutsch-französische Sprachanimation durch Naturwissenschaften

Das Deutsch-Französische Jugendwerk DFJW gibt es seit 1964 und seitdem fördert es die Begegnung von Deutschen und Französischen auf vielfältige Weise. Für die Jugendbegegnungen werden unter anderem deutsch-französische Gruppendolmetscher ausgebildet. Meine Ausbildung fand im Juli in Narbonne, Frankreich, statt. 9 Tage prall gefüllt mit Informationen und Übungen zum Dolmetschen, zum interkulturellen Lernen und zur Sprachanimation!
Dabei entstand bei mir die Idee der Verknüpfung von Sprachanimation und Naturwissenschaften: und ein Wettbewerb zur Herstellung von Hefeteig wurde bereits sehr erfolgreich am letzten Abend der Ausbildung durchgeführt!

Nähere Infos unter:

Deutsch-Französisches Jugendwerk allgemein:  http://www.dfjw.org/ [17.7.2014]

Gruppendolmetscher: http://www.dfjw.org/gruppendolmetscher [17.7.2014]

Herstellung von Hefeteig: 
Brausewetter, K. (2015). Backe, backe Kuchen: Experimente mit Backpulver & Co.. In: Materialien Kindergarten und Vorschule. Freising: Stark.
Erhältlich ist das Material direkt beim Stark Verlag in Hallbergmoos.